III. Vom Reichsgut zum Kirchenbesitz (500 – 1000)

886

Urkundliche Erwähnung der ehem. Siedlung Hergeresfeld (auf Wirtheimer Gemarkung).

Bedeutung der Siedlung erklärt sich aus den von hier bestehenden Zugangswegen zur „Hohen Straße“ im südlichen Vogelsberg (Höhenweg von Frankfurt nach Fulda, Vorläufer der mittelalterlichen Straße durch das Kinzigtal) sowie zum Eselsweg und somit auch zur Birkenhainer Straße im Spessart.


950

Herzog Liudolf v. Schwaben (930 – 957), Sohn Kaiser Otto I., gründet das Stift „St. Peter und Alexander“ in Aschaffenburg. Das Stift erhält weite Teile des Spessarts aus dem Reichsgutbestand, u.a. auch den oberen Biebergrund.


976

Urkundliche Erwähnung der Orte Wirtheim, Kassel und Höchst anlässlich ihrer Übereignung (Schenkung) aus dem Reichsgutbestand an das Stift „St. Peter und Alexander“ in Aschaffenburg durch den Deutschen Kaiser Otto II.

Die Bezeichnung Wirt(heim), Wert(heim) oder Wörth ist eine fränkische Bezeichnung für Insel oder Halbinsel, hier ist ein Schwemmkegel im Mündungsbereich der Bieber in die Kinzig angesprochen, auf dem Wirtheim erbaut wurde.


Nächste Veranstaltungen:

  

Sonntag, 08.10.2017

Ausstellung "500 Jahre Reformation und 250 Jahre Reformierte Kirche Bieber" 14:00 bis 17:00 Uhr in der Laurentiuskirche in Bgmd-Bieber geöffnet

Gemeinsame Veranstaltung von ev. Kirchengemeinde Bgmd-Bieber und GV Biebergemünd.

Gesamtes Festprogramm

vom 27.08. bis 31.10.2017

siehe unten

 

 

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