Ein historischer Ortsrundgang durch Biebergemünd Bieber

  

1 Burgbergkapelle (katholisch)

Die dem heiligen Mauritius (deutsch: Moritz) geweihte Kapelle ist am Ort einer heidnischen Kultstätte – vermutlich zuerst als Holzkonstruktion – um das Jahr 1000 erbaut worden. Die heutige Kirche geht in ihren Anfängen auf das 13. bis 15. Jahrhundert zurück (Chor). Romanische, gotische und barocke Stilelemente belegen verschiedene Umbauten, die im Laufe der Jahrhunderte zu ihrem heutigen Aussehen geführt haben. Im Mittelalter besaß die Kapelle überregionale Bedeutung als Wallfahrtskirche; angebetet wurden die 14 Nothelfer. Im Zuge der Reformation ging die Kapelle 1568 vorübergehend in lutherischen Besitz über. Nach dem Wiederaufbau der im 30-jährigen Krieg zerstörten Laurentiuskirche im Jahre 1660, wurde die Kapelle nach einem Vergleich zwischen dem Bistum Mainz und der Grafschaft Hanau – nachdem sie einige Jahrzehnte von beiden Konfessionen gemeinsam genutzt wurde – den katholischen Christen zurück gegeben. Erst der Neubau einer katholischen Kirche im Dorf (Mariä Geburt) machte die Burgbergkapelle als Gottesdienstkirche ab 1854 entbehrlich. Heute wird sie an besonderen traditionellen Festtagen und als romantische Kulisse für Hochzeiten genutzt.

2 Ehemaliges Schul- und Pfarrhaus

Nachdem im Jahre 1660 den Katholiken die Burgbergkapelle zurück gegeben worden war, ergab sich auch der Bedarf für ein Schul- und Pfarrhaus. Dieses wurde 1685 nahe dem Burgberger Hof und der Kapelle erbaut. Das Haus wurde bis 1830 als Sitz des Pfarrers und Lehrers genutzt. In der Folgezeit wurde es als Wohnhaus und vorüber gehend – von 1903 bis 1910 – als Heilstätte für alkoholkranke Männer genutzt.

3 Laurentiuskirche (evangelisch)

Sie ist die älteste Kirche im Dorf, ihrem Baustil nach muss sie im 12. Jahrhundert als Wehrkirche erbaut worden sein (urkundlich erwähnt 1339). Seit 1568 lutherische Kirche. Während des 30-jährigen Krieges wurde sie durch Feuer, bis auf Chor und Sakristei, zerstört (1636). 1660 erfolgte der Wiederaufbau und von 1756 bis 1758 die Erweiterung (südlicher Anbau). Nach dem Zusammenschluss der reformierten und lutherischen Christen (Hanauer Union) im Jahre 1818 diente sie als Hauptgottesdienstkirche. Seit 1966, nach Renovierung der „unteren“ ehemals reformierten Kirche, dient sie vorwiegend als Friedhofskirche (sogenannte „obere“ Kirche). Sie enthält im Inneren alte Grabplatten, ein künstlerisch wertvolles Altarbild sowie ein interessantes Wappen (1797) an der Orgelempore, welches Rückschlüsse auf frühere Besitz- und Herrschaftsverhältnisse zulässt. Dieses Wappen, von zwei hessischen Löwen gehalten und gekrönt von der schwedischen Königskrone, beinhaltet die Symbole der Herrschaftsgebiete der Landgrafen von Hessen-Kassel.

4 „Untere“ Kirche (evangelisch)

Die ehemalige evangelisch reformierte Kirche wurde von zugezogenen evangelisch reformierten Bergleuten erbaut und 1767 eingeweiht. Die reformierte Gemeinde bestand bereits seit 1721, und deren Gottesdienste wurden bis zur Fertigstellung der Kirche im Saal des Amtsgerichtes abgehalten. Einen eigenen Friedhof besaß die reformierte Gemeinde nicht. Die Bestattungen erfolgten auf dem lutherischen Friedhof neben der Laurentiuskirche („obere“ Kirche). 1818 schlossen sich beide Konfessionen zusammen (Hanauer Union); aber bis 1855 wirkten in Bieber noch zwei evangelische Pfarrer. Seit 1966, nach umfangreichen Renovierungen, dient sie als Hauptkirche der evangelischen Kirchengemeinde Bieber.

5 Katholische Kirche „Mariä Geburt“

Nach der Reformation (1568) stand den katholischen Christen ab 1660 lediglich die außerhalb des Ortes gelegene Burgbergkapelle als Gottesdienstkirche zur Verfügung. Deshalb entschloss man sich eine Pfarrkirche im Dorf zu errichten. Der Neubau erfolgte in den Jahren 1852 bis 1854 im neugotischen Stil aus Spessart-Sandstein und verschlang das gesamte Vermögen der Kirchengemeinde.

6 Altes Rathaus

Auf den Grundmauern eines älteren Gebäudes wurde das Haus im Jahre 1821 als Bergamt erbaut. Nach Auflösung des Bergamtes im Jahre 1875 durch den preußischen Staat wurden die Bieberer Bergwerke unter die Aufsicht des Bergamtes Schmalkalden in Thüringen gestellt. Von 1925 bis 1961 diente das Gebäude als katholisches Pfarrhaus. Nach Zusammenschluss des Obergrundes mit den Orten Bieber, Roßbach, Lanzingen, Breitenborn-Lützel zur Gemeinde Bieber im Jahre 1971 beherbergte es die Gemeindeverwaltung. Seit Bildung der Großgemeinde Biebergemünd im Jahre 1974 ist hier eine Außenstelle der Gemeindeverwaltung untergebracht.

7 Ehemaliges Amtsgericht

Nach der Annektierung Kurhessens durch Preußen im Jahre 1866, errichtete der preußische Staat ein neues repräsentatives Amtsgerichtsgebäude an der Stelle des alten Amtshauses. 1932 wurde das Amtsgericht Bieber aufgelöst und beherbergte anschließend das Forstamt. Seit der Auflösung des Forstamtsbezirkes Bieber im Jahre 1996 wird das Gebäude privat genutzt.

8 Ehemaliges Gefängnis

Das Nebengebäude des Amtsgerichtes wurde im Jahre 1860 erbaut. Es bietet Platz für drei Gefängniszellen im Untergeschoss und eine Wohnung für den Gerichtsdiener (Büttel) im Obergeschoss. Seit 1986 dient das Gebäude als Museum; bis 1997 als Forstmuseum, anschließend als Heimatmuseum (Biebergrund-Museum).

9 Ehemalige Gaststätte „Zum Hirschen“

Es handelt sich hier um das älteste profane Bauwerk in Bieber. Über dem Kellereingang des Gebäudes weist die Jahreszahl 1539 – geschmückt mit dem Rienecker und Hanauer Wappen – auf den Erbauungszeitpunkt hin. Im 16. Jahrhundert diente das Haus vermutlich herrschaftlichen Zwecken. Von 1828 bis 1834 war in durch J. H. Cassebeer angemieteten Räumen die erste Bieberer Apotheke untergebracht. Bis zum Jahre 1924 befand sich hier die Gaststätte „Zum Hirschen“.

10 Ehemaliges Kasino

Im 19. Jahrhundert trafen sich in diesem Haus die Honoratioren von Bieber zum geselligen Beisammensein.

11 „Steinernes Haus“

Das „Steinerne Haus“, so genannt, weil es sich zu seinem Erbauungszeitpunkt – etwa Ende des 18. Jahrhunderts – von den üblichen Fachwerkbauten abhob. Es diente Besuchern und Inspektionsbeamten der Bergwerke als Unterkunft (früher auch „Repräsentanten-Haus“ genannt). Es ist das Geburtshaus des bekannten Mineralogen und Geologen Prof. Dr. Hugo Bücking (geb. 1851). Anfang des 20. Jahrhunderts verbrachte hier Bertha Krupp von Bohlen und Halbach ihre Ferien. Nach ihr wurde der sogenannte „Bertha-Stollen“ benannt.

12 Ehemaliges Hüttenamt

Das Gebäude wurde 1822 erbaut und beherbergte die Wohnung des Bergmeisters und Hüttenvogts.

13 Ehemaliges Bergamt

Bis 1821 war in diesem Gebäude das Bergamt untergebracht. Ferner befanden sich hier Wohnungen für Hüttenbeamte. Der Errichtungszeitpunkt des Hauses ist nicht bekannt.

14 Ehemaliges Zechenhaus

Das ehemalige Zechenhaus im Webersfeld wurde im Jahre 1827 erbaut. Es diente als Magazinhaus.

15 Altes Backhaus

Das alte Backhaus wurde etwa Ende des 18. Jahrhunderts erbaut und bis Mitte des 20. Jahrhunderts genutzt.

16 Horas-Mühle

Die Mühle wurde im Jahre 1720 als unterschlächtige Getreidemühle in Betrieb genommen und wegen der zeitweilig unzureichenden Wasserführung im Jahre 1743 zur oberschlächtigen Mühle umgebaut. Sie war bis zum Jahre 1960 in Betrieb.

17 Apotheke

Im Jahre 1828 wurde in Bieber die erste Apotheke durch den Naturwissenschaftler Johann Heinrich Cassebeer (1784 – 1850) in angemieteten Räumen des Gasthauses „Zum Hirschen“ eröffnet; seit 1834 befindet sich die Apotheke in diesem Haus. Der Erbauungszeitpunkt des Hauses ist nicht bekannt.

18 Ehemaliger Lokschuppen

Im Jahre 1885 wurde die schmalspurige (900 mm) Grubenbahn Bieber – Gelnhausen eröffnet. Im Jahre 1895 folge die Aufnahme des Personenzugverkehrs auf der nun so genannten Spessartbahn. Der Lokschuppen ist das einzige erhaltene Relikt der Bieberer Eisenbahninfrastruktur. 1951 wurde die Spessartbahn stillgelegt.

Das Faltblatt zum Historischen Ortsrundgang

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Termine:

 Im Juli fand der zweite Termin  des Arbeitskreises zum Niederhof in der alten Post (Bahnhofsstraße 2 in Biebergemünd-Bieber) statt.

Organisator : Sascha Gourdet

 

Das nächste Treffen findet am Dienstag, den 26. Mai, um 19:30 Uhr im Treffpunkt Alte Post in Biebergemünd-Bieber statt.

 

Erstes Vorbereitungstreffen "Wirtheim seit der Gründung - ein digitales Geschichtserlebnis"  am 03.06.2026

 

Am 03. Juni, ab 19:30 Uhr, lädt der Geschichtsverein Biebergemünd seine Mitglieder  zum ersten Vorbereitungstreffen "Wirtheim seit der Gründung - ein digitales Geschichtserlebnis" in der Alten Post in Biebergemünd Bieber ein : 

 

Anlässlich des Jubiläums 1050 Jahre Kassel-Wirtheim führt der Geschichtsverein Biebergemünd gemeinsam mit Burglandschaft e.V. das Projekt „Wirtheim seit der Gründung – ein digitales Geschichtserlebnis“ durch. Mit diesem Projekt möchten wir die Entwicklung von Wirtheim über mehr als tausend Jahre hinweg mit modernen digitalen Mitteln sichtbar machen. Der Kern des Projekts sind digitale Rekonstruktionen wichtiger historischer Orte. Diese historischen Rekonstruktionen werden mit Panoramen des heutigen Ortsbildes kombiniert. Dadurch entsteht ein direkter Vergleich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die einzelnen Inhalte werden zu einem Ortsrundgang verbunden. Besucherinnen und Besucher können diesen Rundgang direkt vor Ort erleben – ganz einfach über QR-Codes an mehreren Standorten im Ort.

Wer bei diesem Projekt mitwirken möchte, ist herzlich zum ersten Vorbereitungstreffen eingeladen. Dieses findet am kommenden Mittwoch um 19.30 Uhr im Treffpunkt Alte Post in Biebergemünd-Bieber statt. Wer mitarbeiten möchte, aber an diesem Abend keine Zeit hat, kann sich gerne per Mail bei Sascha Gourdet ([email protected]) melden.

 Sonntag, den 07. Juni 

 

 

 

 

Biebergrundmuseum + Museumscafe Cassebeer + Babbeltisch (Stammtisch)

 

Alte Post

Bahnhofstraße 2

Biebergemünd Bieber

 

Pressemitteilung zum Museumstag im Biebergrundmuseum am 03. Mai 2026

Am Sonntag, den 03.Mai 2026,  lud der Geschichtsverein Biebergemünd interessierte Besucher wieder in sein Biebergrundmuseum (Alte Post) in Biebergemünd-Bieber ein. Gleichzeitig war auch wieder das Museumscafe, Café Cassebeer, geöffnet. Beides stieß bei den Besuchern wieder auf reges Interesse. Das nächste Mal ist das Biebergrundmuseum am internationalen Museumstag (17. Mai 2026) geöffnet, wie gewohnt von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr. 

 

Pressemitteilung zum  historischen Vortrag „1050 Jahre Kassel und Wirtheim“  am 07. Mai 2026

 Am Donnerstag, den 07. Mai 2026, luden der  Geschichtsverein Biebergemünd e.V. und das geschichtliche Netzwerk Nord-Ostspessart  zu einem spannenden Vortrag zur regionalen Geschichte ein.Die Veranstaltung fand  im Bürgertreff Wirtheim (Frankfurter Straße 50 Biebergemünd-Wirtheim), hat den  Titel „1050 Jahre Kassel und Wirtheim – Eine historische Reise“  und ist ein Teil der Vortragsreihe zum Jubiläumsjahr "1050 Jahre Kassel-Wirtheim".  Die Besucher und anwesenden Pressevertreter lauschten gebannt dem Vortrag über die 1050 -jährige Geschichte der beiden Orte Kassel und Wirtheim. Dabei gelang es Peter Nickel und Sascha Gourdet die politischen und religiösen Verwicklungen und Entwicklungen anschaulich darzustellen und auch zu zeigen, welche gemeinsame Geschichte die beiden Orte  mit anderen Orten oder Regionen wie z.B. Aschaffenburg, Mainz, Hanau, Gelnhausen,Frankfurt, Fulda, Bayern aber auch anderen Orten des heutigen Biebergemünds (z.B. Bieber) haben. Zusätzlich konnte Sascha Gourdet auch Einblicke in das Rechtswesen des Spätmittelalters am Beispiel der beiden Orte Kassel und Wirtheim geben. Unterstützt wurden die Beiden durch Udo Weiß, welcher verschiedene Urkunden, Landkarten  und (durch KI reparierte) historische Grafiken zur 1050 jährigen Geschichte von Kassel und Wirtheim präsentierte. Am Ende gab es eine kurze Fragerunde und danach bedankte sich das Publikum mit Applaus bei den  drei Referenten. Die nächste Veranstaltung des Jubiläumsjahres "1050 Jahre Kassel-Wirtheim"  ist der historische Ortsrundgang durch Wirtheim und das Fest der Vereine in Wirtheim am 27. Juni 2026, ab 15:00 Uhr (siehe Veranstaltungskalender 2026 des Jubiläumsjahres "1050 Jahre Kassel Wirtheim" ). Auch darüber wird es wieder eine Pressemitteilung des Geschichtsvereins Biebergemünd geben.

Einladung zum Jahresausflug des Geschichtsvereins Biebergemünd nach Gotha 
 
Dieses Jahr lädt der Geschichtsverein Biebergemünd seine Mitglieder wieder zu einer Jahresfahrt ein. Diesmal führt unsere Fahrt am Sonntag, den 21. Juni (Start in Biebergemünd 07:00 bis 07:30 Uhr ; Ankunft in Gotha 10:00 Uhr) nach Gotha im schönen Freistaat Thüringen. Wer jetzt bei Gotha sofort oder nur  Plattenbau, Wermutschnaps, Rückständigkeit oder Verfall im Kopf hat, soll eines Besseren belehrt werden. Peter Warmbold hat sich  wieder einmal  die Arbeit gemacht in mühevoller Kleinarbeit ein wundervolles Menü an kulinarischen, kulturellen, architektonischen und  historischen Leckerbissen für unsere Reise zusammenzustellen. Dazu gehört unter Anderem ein Rundgang durch die malerische Altstadt von Gotha. Egal was man schon über Gotha wusste, eine Teilnahme am Jahresausflug lohnt sich so für jeden. Auch die Busfahrt wurde wieder durch Peter Warmbold organisiert. Der Bus holt, wie die letzten Jahre, die interessierten Ausflugsteilnehmer in den Stadtteilen von Biebergemünd ab (mehr dazu im Dokument im Anhang). Die Rückfahrt ist ab 17:15 Uhr geplant und die Ankunft in Biebergemünd wird dann gegen 19:30 Uhr sein. 
Anmeldungen sind bis spätesten den 5. Juni 2026 möglich. Mit Überweisung der Teilnahmegebühr an das Konto des Geschichtsvereins Biebergemünd nimmt man, wie in den Vorjahren auch, am Ausflug teil (siehe dazu Dokument im Anhang). Wir freuen uns wieder   über zahlreiche Interessenten, welchen diesen wundervollen Jahresausflug 2026 genießen wollen. Im Dokument im Anhang befindet sich  das aktuelle Programm und die Preise des Ausflugs.

 

 

Programm Jahresausflug 2026 Geschichtsverein Biebergemünd
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Pressemitteilung für die Wanderung auf den Spuren der Kelten :

 

Am  Sonntag,den 12.04.2026, lud der Geschichtsverein Biebergemünd zur Wanderung auf dem Kulturweg "Kelten im Kasselgrund" ein. Dieses Jahr wurde diese Wanderung wieder von Josef Acker geleitet. Die Besucher folgten fasziniert den umfangreichen Ausführungen über den Steinbruch bei Kassel, die frankfurter Wasserleitung und natürlich die keltische Geschichte der "Alteburg". 

 

 

Pressebericht zur Jahresversammlung 2026 des Geschichtsvereins

 

Am Donnerstag, den 26. März 2026, fand im Bürgertreff in Wirtheim (Frankfurter Straße 50, 63599 Biebergemünd - Wirtheim) die Jahresversammlung des Geschichtsvereins Biebergemünd e.V. statt. Die Veranstaltung begann um 19:30 Uhr.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vereinsvorsitzenden wurden die Ereignisse und Veranstaltungen seit der letzten Jahresversammlung  erwähnt. 

Auf einen Bericht des Schatzmeisters folgte dann der Bericht der beiden Kassenprüfer, sowie die Entlastung des Vorstands. Diese wurde von der Versammlung der anwesenden Mitglieder  angenommen. 

Der nächste Punkt war die Wahl eines neuen Kassenprüfers. Als zweiter Kassenprüfer wurde Maria Schneemann gewählt. Sie nahm die Wahl an.

Der wichtigste Punkt der Tagesordnung war die Vorstellung der Änderung der Vereinsordnung, welcher neben einigen anderen kleineren Änderungen die Struktur des Vorstands für zukünftige Wahlen auf die beiden Posten "Vorstandsvorsitzende" und "Beisitzer" reduzierte. Die Änderung wurde von der Versammlung beschlossen. 

Als letzter Punkt wurden noch die noch offenen Veranstaltungen des Jahres 2026 (sowohl reine Geschichtsvereinsveranstaltungen als auch Veranstaltungen des Jubiläumsjahres 1050 Jahre  Kassel-Wirtheim) vom zweiten Vorsitzenden und dem Medienreferenten vorgetragen. 

Zum Schluss bedankte sich der erste Vorsitzende noch bei den Mitgliedern des Vorstands für die Arbeit des vergangenen Jahres.

 

Dieses Jahr gab es außerdem 5 Jubilare zu ehren, welche den Geschichtsverein  seit 25 Jahren unterstützen : 

  • Ingrid Daus
  • Anja Erlacher
  • Ute Senzel
  • Walter Schilling
  • Wolfgang Schultze

 

Der erste Vorsitzende übergab den drei anwesenden Jubilaren ihre Urkunden. Die beiden anderen Jubilare werden ihre Urkunde noch in den nächsten Tagen bekommen. 

Um rund 20:30 Uhr wurde die Versammlung durch den ersten Vorsitzenden geschlossen. 

 

   Pressebericht über "Veranstaltung 1000 bis 1050 Jahre Wirtheim" vom SoW (Sound of Wirtheim) 

 

Am Sonntag, den 22. März 2026, veranstaltete der Chor  Sound of Wirtheim die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe zu 1050 Jahre Kassel - Wirtheim im Bürgertreff in Wirtheim (ehemaliges Feuerwehrhaus Wirtheim, Frankfurter Straße 50).  Von 14:00 Uhr bis  15:30 Uhr  konnten sich die Besucher im ersten Stock mit Kaffee und einer großen Auswahl (selbstgebackenen) Kuchens bei Mitglieder des Sound of Wirtheim versorgen. Ab 15:30 Uhr wurden den mindestens 60 Besuchern  zwei (restaurierte) Filme vom Jubiläumsjahr 1000 Jahre  Kassel-Wirtheim (aus dem Jahr 1976) gezeigt. Die beiden Filme waren vom Heimatfilmer Herr Weigand aufgenommen worden, einer beschäftigt sich mit der Prozession der beiden katholischen Gemeinden Kassel und Wirtheim,  der andere mit dem Festumzug in Wirtheim. Auf dem Festumzug (hauptsächlich Wirtheim Frankfurter Straße) wurde von Vereinen (Schützenvereine, Chöre, Musikgruppen etc.) aus den Teilgemeinden Biebergemünds und befreundeter Nachbargemeinden die wichtigsten Elemente der bis dahin  1000 jährigen wirtheimer Geschichte (seit der ersten Nennung in Dokumenten) auf Wägen und in Fußgruppen gezeigt. Dazu gehörten Fraktionen von den Franken des neunten Jahrhunderts bis zu Soldaten des zweiten Weltkriegs, aber auch verschiedene Gewerke (Schmieden, Spinnen, Bierbrauen, Landwirtschaft, Feuerwehr etc.) in historischer Zeit. Auch eine Blaskappele aus Inzing in Tirol war anwesend. Die ursprünglich stummen Filme wurden von Alfons  Link  (vom SoW) mit jeweils passender Musik vertont. 

Nach dem Zeigen der Filme (ungefähr 16:30 Uhr) kamen noch zwei fiktive Zeitzeugen zu Wort. Moderiert wurde dieser Teil des Abend von   Rudolf  Müller (vom SoW), welcher die beiden Zeitzeugen mit kreativen Fragen löcherte. Die erste Zeitzeugin war die Fränkin Hodula (nach der Taufe dann  Gundula), welche Herr Müller und dem Publikum  lustige und wissenswerte Informationen über die Zeit bis zum 11. Jahrhundert vermittelte. Der zweite Zeitzeuge war der "Schultheiß von Wirtheim" , welcher  über die politischen Ereignisse bis zum Jahr 1366 (Verleihung der Stadtrechte an Wirtheim) berichtete. Auf hurmorvolle Art verglich er damalige Abgaben und Regelungen mit der heutigen Zeit und nahm auch zum Teil  die anwesenden Würdenträger (Bürgermeister von Biebergemünd, Pfarrer der katholischen Kirchen von Kasse und Wirtheim) aufs Korn. 

Das Publikum, u.A. auch  Mitglieder des Geschichtsvereins Biebergemünd, dankte dem Verantwortlichen des SoW und den Zeitzeugen mit einem lauten, begeisterten  Applaus. 

 

Der Geschichtsverein Biebergemünd auf der Versammlung des Vereins für Heimatforschung 

 

Gestern, am 14.03. 2026,  fand die diesjährige Versammlung der Vereinigung für Heimatforschung in Vogelsberg, Wetterau und Kinzigtal (kurz VfH Vogelsberg-Wetterau-Kinzigtal)  im Sitzungssaal des Heuson-Museums in der Altstadt von Büdingen (Rathausgasse 6) statt.  Die letzte Versammlung fand 2024  in Bad Nauheim - Steinfurth statt. 

Als Delegation für den Geschichtsverein Biebergemünd, welcher ein Mitglied des 1957 gegründeten VfH ist, waren drei Mitglieder des Vorstands unter Führung von Peter Nickel in Büdingen anwesend.

 

Einladung zur Jahresversammlung des Geschichtsvereins  am 26. März 2026.

 

Am Donnerstag, den 26. März 2026, lädt der Vorstand des Geschichtsvereins Biebergemünd wieder zur Jahresversammlung des Geschichtsvereins ein. Die Versammlung beginnt um 19:30 Uhr und findet im Bürgerhaus Wirtheim (altes Feuerwehrhaus; Frankfurter Straße 50) statt. 

 

5. Planungstreffen - 1050 Jahre Kassel - Wirtheim

 

📅 Dienstag , 24. Februar 2026 (auch Vorbereitung des Fests der Vereine) (vorherige Termine : 13. Oktober und 10. November 2025 und 19. Januar 2026)
19:30 Uhr
📍 Frankfurter Straße 20, Wirtheim